Indianer-Weisheiten |
Die folgenden Gedanken sind Aussprüche und
Reden von nordamerikanischen Indianeranführern. Ich denke, gerade in bezug auf die Umwelt
und den toleranten Umgang miteinander könnten wir zivilisierten Europäer noch viel von
diesen "Wilden" lernen
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Denkt nicht immer nur an Euch selbst,
oh Häuptlinge,
auch nicht an Eure eigene Generation.
Denkt an die vielen folgenden Generationen unserer Familien,
denkt an unsere Enkel und die noch Ungeborenen
deren Gesichter von unter dem Erdboden her kommen
(Irokesen) |
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Wir danken dem Schöpfer für diese Früchte des
Meeres.
Wir bitten um seinen Segen für die Nahrung, die wir essen,
und für alle Generationen nach uns bis zur siebten Generation.
Möge die Welt, die wir ihnen hinterlassen, eine bessere sein
als die, die uns hinterlassen wurde.
(Shinnecock) |
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Ein wenig Sonnenlicht, ein Regentropfen, ein
Lebenshauch vom
Großen Geist, der sanft auf diesen Platz atmete, erschuf die
Ureinwohner Amerikas. Sie waren wohlgestaltet und gewandt,
kupferfarben und stolz:
(Shinnecock) |
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Alles was ich weiß, habe ich durch Zuschauen und
Zuhören gelernt:
Heutzutage lernen die Menschen aus Büchern. Die Ärzte studieren,
was die Menschheit gelernt hat. Ich bete darum, zu verstehen,
was die Menschen vergessen haben.
Dieser Tage suchen die Menschen Wissen nicht Weisheit
Wissen gehört der Vergangenheit an, Weisheit der Zukunft
(Lumbee) |
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Es ist eines der Gesetze der Natur, daß man alles
reinhalten muß.
Besonders das Wasser. Das Wasser reinzuhalten, ist eines der
ersten Gesetze des Lebens. Wer Wasser zerstört, zerstört Leben
(Onondaga) |
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Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer,
zum Herrscher
erhoben worden. Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des Ganzen.
Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die des
Ausbeuters. Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht.
(Onondaga) |
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Wir denken bei jeder Entscheidung an die siebte
der kommenden
Generationen. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, daß die
Menschen nach uns, die noch ungeborenen Generationen, eine Welt
vorfinden, die nicht schlechter ist als unsere - und hoffentlich besser.
Wenn wir auf der Mutter Erde gehen, setzen wir die Füße vorsichtig
auf, denn wir wissen, daß die Gesichter unserer zukünftigen
Generationen zu uns hochblicken. Wir vergessen sie nie.
(Onondaga) |
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Wer in dieser Versammlung spricht für die
Vierbeiner?
Wo ist der Sitz des Adlers?
Wir denken nicht an sie und halten uns für höherstehend.
Doch wir sind letzten Teils nur Teil der Schöpfung.
Dies müssen wir bedenken, um zu verstehen, wo wir stehen.
Und unser Platz ist irgendwo zwischen dem Berg und der Ameise..
Irgendwo und nur dort als Teil und Stück der Schöpfung
(Onondaga) |
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Ich selbst habe keine Macht. Die
Leute, die hinter mir stehen, haben
die Macht. Wirkliche Macht kommt nur vom Schöpfer. Sie liegt in
seinen Händen. Wenn Ihr jedoch Stärke, nicht Macht meint:
Die größte Stärke ist die Güte.
(Irokesen) |
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Ich arbeite für die Schöpfung. Ich weigere mich,
an ihrer Zerstörung mitzuarbeiten.
Dies ist unsere Zeit und unsere Verantwortung. Jeder Mensch hat eine
heilige Pflicht, das Wohlergehen unserer Mutter Erde, von der alles
kommt, zu schützen. Um das zu tun, müssen wir den Feind erkennen -
den Feind in uns. Wir müssen bei uns selbst beginnen.
(Irokesen) |
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Seht Eure Söhne und Töchter. Sie sind Eure
Zukunft. Schaut weiter
und seht die Kinder Eurer Söhne und Töchter und deren Kinder,
bis hin zur siebten Generation. So haben wir es gelernt.
Überlegt: Ihr seid selbst eine Siebte Generation.
Irokesen) |
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Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen -
oder die Wärme
der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der
Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen -
wie könnt Ihr sie von uns kaufen?
Die Erde ist unsre Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch
die Söhne
der Erde. Die Erde gehört nicht den Menschen, der Mensch gehört zur
Erde
(Häuptling Seattle) |
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Ihr sollt wissen, daß alles was Ihr braucht,
Geschenke der Erde unten,
des Himmels oben und der vier Winde sind.
Wenn ihr Euch gegen diese Elemente vergeht, wird es schlimme
Konsequenzen für Euch haben
(Sioux) |
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Du kannst sehen, wo der Regenbogen die Erde
berührt,
aber bis Du dort eintriffst, ist er weitergezogen.
Wer könnte den Regenbogen besitzen?
(Navaho) |
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Andere Religionen belehren..... unsere meint, daß
das Herz jeden
Menschen seinen eigenen Weg zeigt.
(Cheyenne) |
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